Grisus Wuffelerfahrungen

Hallo ihr Lieben,

heute geht es weiter mit den Wuffelerfahrungen unserer Rudelmitglieder. Nachdem ihr vor einigen Tagen bereits einen Einblick in die Erfahrungen von Vincent erhalten habt, ist nun unser Alpha Grisu an der Reihe. Auch ihn haben wir die zwei häufigsten Fragen, welche uns von Außenstehenden gestellt werden, beantworten lassen.

Was bedeutet dir das Wuffeln?

Gute Frage, hmmm, also eigentlich alles und nichts zugleich, denn, sobald ich Grisu bin, vergesse ich die ganze sch…. die so auf der Welt passiert. Aber ich finde mich zugleich wieder. Das müsste was näher erklärt werden, aber reißen wir es hier erstmal nur an.

Am Anfang war Grisu eine Möglichkeit aus dem Alltag zu fliehen und sorgenfrei zu sein, sich selbst neu erfinden und sich selbst noch einmal auf eine andere Art selbst erleben. Mittlerweile verschwimmen diese Welten: Ich finde viel Grisu in meinem menschlichen Teil, so wie dieser auch in Grisu zu finden ist. Wir sind verschmolzen und ein Teil des anderen geworden. Ich kann mir mich selbst nicht mehr ohne eine der beiden Seite vorstellen und will es auch nie müssen… Wraff… was man auch nicht vergessen darf, ist die tolle, heile Puppywelt in die wir verschwinden und ich bin jedes Mal aufs Neue beeindruckt, wie offen unsere Community ist. Es spielt kaum eine Rolle, wer du bist, ob man sich kennt oder nicht. Man wird aufgenommen und hält zu einander, komme was wolle…. wir wuffeln zusammen. Klar gibt es hier auch Unterschiede. Die tollsten Wuffel, die ich kenne, sind in meinem Rudel und darüber bin ich froh und glücklich. Wir sind ein tolles Gespann, jeder ist auf seine Art besonders und ich, als Alpha, möchte das auch nicht ändern. Wir sind alle verrückt und verspielt, ein bisschen bekloppt und eine Art Familie geworden – ich möchte keinen von ihnen missen…

Wie bist du zum Pupplay gekommen?

Nun, ich habe vorher schon das ein oder andere Mal Wuffel gesehen und fand es immer faszinierend. Aber hatte keinen großen Kontakt und konnte mir da noch nicht vorstellen, was das bedeutet oder was dahinter steckt. Aus dem sexuellen Bereich kannte ich durchaus schon das Dogplay, das war aber zu der Zeit was anderes und es gab nicht die Masken, die es heute gibt. Zudem gab es damals auch nicht die Community, die es heute gibt. Wie dem auch sei, eines Tages habe ich mich mit jemanden verabredet und er wollte mir die andere Welt zeigen. Gesagt, getan: Er war auf einmal vor mir als Puppy und ich dachte mir nur: “wie süß und spannend“. Wir spielten etwas miteinander.

Ich fand diese Erlebnisse und Eindrücke sehr toll und er gab mir Tipps mit auf den Weg. Hier war noch nicht die Rede davon selbst Puppy zu werden. Doch das Ganze ließ mich nicht los: Was muss das für ein Gefühl sein? Wie ist das? Dann entdeckte ich bei einem bekannten Internetanbieter die günstigen Masken. Ich hatte meine erste Maske 4- oder 5-mal im Warenkorb… und immer wieder raus genommen, da ich mich nicht traute. Schlussendlich habe ich es dann getan und die Maske kam an. Ich nahm die Maske, setzte mich hin und schaute sie an: Wer bist du? Dann setzte ich sie auf. Ich setzte mich vor einen Spiegel und erinnerte mich an die Worte von meinem Treffen. Er meinte: Er hätte sich vor den Spiegel gesetzt und sich einfach selbst angebellt. Ich habe es nach einiger Zeit probiert und mich selbst angebellt. Es fühlte sich komisch an, aber auch richtig. Ich dachte mir: „Bist du bekloppt?“ und legte sie erstmal wieder weg.

Am nächsten Tag, als ich nach Hause kam, wollte ich die Maske aufsetzen und es erneut versuchen. Ich setzte sie auf, hab meine Hunde angeschaut und mich zu ihnen gesetzt. Sie schauten mich erst komisch an, aber fanden es nicht schlimm. Nach einer Weile fing ich an mit ihnen zu spielen, sie zu stupsen und zu bellen. Ich vergaß alles um mich herum und spürte erstmals diesen Headspace, von dem alle reden…. ich fühlte mich toll und einfach frei – das komische Gefühl verflog….

… einige Zeit später hatte ich nun Kontakt zu den ersten Wuffeln über Telegram und erfuhr somit vom PPC, dem Pup Pub Crawl. Da wollte ich hin und trotzdem hatte ich höllischen Respekt davor da mitzumachen. Ich war froh, dass zwei spätere Rudelmitglieder auch das erste Mal dort hin wollten. Wir verabredeten uns. Am Anfang standen wir erstmal da und wussten nicht was los ist – es waren viele Puppys da. Alle waren nett und freuten sich, dass wir da waren. Man fühlte sich geborgen und aufgehoben. Es spielte keine Rolle, dass wir nie vorher da gewesen waren.

Ich war so von Reizen überflutet, dass ich nur noch reagiert habe. Ich fühlte mich aber sicher, wurde mit der Zeit lockerer und habe jeden Augenblick genossen. So viele tolle Menschen bzw. Wuffel kennenzulernen, das erschien mir wie ein Traum. An diesem Abend wurde Grisu ein Teil einer Community …. nein meiner Community, denn nun bin ich ein Teil des Ganzen. Ich freue mich immer wieder neue Puppys und Wuffel kennenzulernen, andere wiederzusehen und Freundschaften zu knüpfen.

Ohje, ich könnte gerade noch vieles schreiben und erzählen, aber das soll erstmal als Einstieg genügen. Soviel kann ich euch aber sagen: Ich kann es jedem, der interessiert ist, nur empfehlen einfach mal mitzumachen und sich darauf einlassen ….

Euer Grisu 🐾

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