Vincents Wuffelerfahrungen

Hallo ihr Lieben,

immer wieder fragen uns besonders Außenstehende warum wir eigentlich wuffeln. Dafür hat eigentlich jeder seine eigenen Gründe. In der Serie Wuffelerfahrungen möchten wir euch einen kleinen Einblick in unsere Beweggründe geben. Dazu haben wir uns selbst die zwei häufigsten Fragen gestellt. Den Anfang macht heute unser Welpe Vincent. Freut euch daher hier auf Vincents Wuffelerfahrungen:

Was bedeutet dir das Wuffeln?

In einem Wort? Freiheit! Alle Sorgen und Probleme des Alltags sind für den Moment vergessen. Als Wuffel kann ich unbeschwert sein, muss nicht mehr schüchtern und zurückhaltend sein. Ich bin einfach der Welpe und ich darf das. Aber auch die Geborgenheit in der Community und vor allem im Rudel sind extrem wichtig für mich. Als Wuffel bist du eigentlich in der Community nie alleine unterwegs. In der Schaafenstraße findet man am Wochenende fast immer ein paar und egal ob man sich kennt oder nicht, man wird sofort aufgenommen.
Ganz besonders stark ist diese Verbindung im Rudel. Für mich ist das Rudel inzwischen meine zweite Familie. Ich vermisse sie, wenn wir nicht zusammen sein können und es herrscht eine unglaublich starke emotionale Verbindung.

Wie bist du zum Pupplay gekommen?

Alles fing an mit einem PPC in Köln. Damals noch als „normaler“ Gast in der Schaafenstraße tauchten auf einmal jede Menge Wuffel auf. Zuerst wusste ich gar nicht was los war, aber recht schnell wich die Verwunderung einer gewissen Art von Faszination und Neugier. Ein paar Wochen später war ich dann mit meinem besten Freund das erste Mal im Best of Cologne in der Schaafenstraße. Damals noch eher aus Neugier. Ich wusste nicht mal, dass man da Puppymasken bekommt. Der Freund hat mich dann auch überredet mal eine anzuprobieren. Noch ohne wirklich in den Headspace einzutauchen fühlte es sich faszinierend an. Leider habe ich mich damals noch nicht getraut mir auch direkt eine Maske zu kaufen.
Das kam erst ein paar Tage später. Das Thema ging mir immer wieder durch den Kopf. Durch Zufall bekam ich dann mit, dass es die Masken auch relativ günstig im Internet zu bestellen gibt. Die habe ich mir dann direkt bestellt um es einfach mal auszuprobieren. Passender Weise kam die Maske ein paar Tage vorm CSD in Trier an. Da ich früher dort gewohnt habe, wollte ich eh mal wieder hin und so kam mir die Idee, warum nicht als Wuffel. Kennt mich ja eh keiner. Gesagt, getan. Einige Tage später war ich also das erste Mal als Wuffel in der Öffentlichkeit unterwegs und wurde in Tier direkt gut aufgenommen. Mit sage und schreibe zwei Wuffeln sind wir dann sogar bei der Parade mitgelaufen. Dabei kam auch das erste Mal die Erkenntnis in mir hoch „ja, du bist ein Puppy“. Meine Schüchternheit war auf einmal so gut wie weg. Wildfremde Leute kamen auf mich zu, wollten mich kraulen oder Fotos mit mir machen.
Das definitive Bekenntnis zum Pupplay kam dann beim nächsten PPC – meinem ersten als Wuffel. Zu Beginn war ich einfach erschlagen und überwältigt. Mit gefühlt 100 Wuffeln (und viel weniger werden es wohl tatsächlich auch nicht gewesen sein) zog ich durch die Schaafenstraße. Dort war ich selbst als Wuffel wieder schüchtern. So viele Puppys und alle schienen sich zu kennen. Dachte ich damals. Inzwischen weiß ich das es bei uns ganz normal ist, auch mit Wuffeln zu knuddeln die man nicht mal kennt – Was ich im Übrigen einfach super finde. Ich war zum PPC wieder mit meinem besten Freund unterwegs. Um ehrlich zu sein, er musste mit, weil ich mich alleine nicht getraut hätte. Wir haben dort dann einen Freund von ihm getroffen, welcher Pupplay bereits seit etlichen Jahren betreibt. Zu Beginn war er noch als Wuffel unterwegs, im Laufe des Abends übernahm er dann die Rolle des Handlers. Vermutlich, weil er merkte wie unsicher ich war. Ich kann heute nicht mal mehr genau sagen wie es dazu kam, aber auf einmal kniete ich auf allen Vieren und angeleint vor Ihm und dass mitten auch der Schaafenstraße. Aber es war mir egal. Zu dem Zeitpunkt war ich das erste Mal wirklich im Headspace. Trotz Leine fühlte ich mich so frei wie noch nie. Ich wurde gekrault und fühlte mich sicher. Alles andere war egal. Die Menschenwelt gab es in dem Moment gar nicht mehr und genau seit diesem Erlebnis kann ich mir ein Leben ohne Vincent gar nicht mehr vorstellen.

Euer Vincent 🐾

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Diablo

    Wirklich schön das du deine Erfahrungen mit uns teilst 🙈

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